Evangelische Frauen Schweiz (EFS)

EFS - Evangelische Frauen Schweiz
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Ein chronologischer Rückblick

2017

Jahresthema: Einfluss der Reformation auf die Stellung der Frau
An der Delegiertenversammlung in Glarus wurde am Beispiel von Margarete Blarer die soziale Auswirkung der Reformation unter die Lupe genommen. An der gemeinsam gestalteten Frauenkonferenz des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK zum Thema „Verlieh die Reformation Flügel oder Ketten?“ konnten die EFS ihren neuen Standpunkt „Frauen und Reformation im Hier und Heute“ präsentieren.
Die EFS engagierten sich für die Rentenreform 2020, die im September vom Stimmvolk abgelehnt wurde.
Die EFS sind im Unterstützungskomitee der Konzernverantwortungsinitiative und unterstützen die Initiativen für Vaterschaftsurlaub und für eine starke Pflege.
Das Treffen in der Romandie widmete sich dem Thema Lebensende in Würde.

2016

Jahresthema: Was ist eine Gesellschaft ohne Solidarität und Nächstenliebe?
An der Delegiertenversammlung in Schaffhausen wurden Fragestellungen des Klimawandels diskutiert. Die bisherige Co-Präsidentin Dorothea Forster wurde zur Präsidentin der EFS gewählt.
Der Weiterbildungstag widmete sich dem Thema Öffentlichkeitsarbeit. Dazu wurde ein Merkblatt verfasst. Mit drei Medienmitteilungen blieben die EFS in den Medien präsent.
Zum aktuellen Thema Bedingungsloses Grundeinkommen haben die EFS eine kritische Stellungnahme als Standpunkt veröffentlicht.
Im jährlichen Treffen mit den Mitgliedern aus der Romandie erzählte uns ein Ehepaar aus ihrem Alltag mit einem Flüchtling aus Syrien.
Lohngleichheit und Rentenreform waren ein ständiges Thema.
Seit Anfang 2016 wird ein elektronischer Newsletter verschickt.

 

2015

Das Jahresthema 2015, «Solidarität und Nächstenliebe in einer sich verändernden Gesellschaft», stand auch an der Delegiertenversammlung in Bern im Zentrum. Am Weiterbildungstag in Zürich beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit der Problematik, Vorstandsmitglieder für ihren Verein zu gewinnen. Weiter setzten sich die EFS für Lohngleichheit ein und publizierten einen Standpunkt zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung, über die im Juni abgestimmt wurde.

2014
Die EFS setzten sich im Rahmen des Jahresthemas «Familie - alles klar?!» am Thementag mit der Diskussion über medizinisch unterstützte Fortpflanzung auseinander. Mit dem Umzug von Zürich nach Bern läuteten die EFS zudem eine neue Ära ein.

2013
Als Anschluss ans letztjährige DV-Thema publizierten die EFS einen Standpunkt zum Thema «Feministische Theologie gestern und morgen». Einen weiteren Standpunkt setzten sie mit dem Thema «Zeitgutschriften für die Begleitung und Betreuung älterer Menschen».

Das Tagungsthema «Alles hat seine Zeit – Chancen und Perspektiven im Alter» warf einen schmunzelnden Blick aufs Älterwerden.
Frauen-Leben – ein Grundlagenpapier der Evangelischen Frauen in Deutschland EFiD zu Lebensformen von Frauen wurde von den EFS auf schweizerische Verhältnisse angepasst.

2012
Das DV-Thema «Gott ins Spiel bringen – wer bestimmt die Spielregeln» wurde zum gemeinsamen Nenner im Reden von Gott in der feministischen Theologie, der Vielfalt des Glaubens in der Ökumene und den Leitplanken im interreligiösen Dialog.

2011
Die EFS veröffentlichen die Verbandsgeschichte und beteiligen sich an der Bekenntnisdiskussion mit einem Standpunkt.

2010
Die EFS publizieren zwei Standpunkte zu den Themen Gender und Zusammenleben in religiöser und kultureller Vielfalt.

2009
Die EFS bringen die weibliche Sicht auf das Calvin-Jubiläum ein: mit einem Faktenblatt über die Reformatorin Marie Dentière, welches vielfältig weiterverwendet wurde.

2008
Die EFS verlangen anlässlich der Hetzkampagne gegen die Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf mit ganzseitigen Inseraten in den grossen Tageszeitungen eine Korrektur des politischen Stils. Tausende unterstützen mit ihrem Namen und finanziell die Forderung nach mehr Anstand, Toleranz und Respekt in der Politik.

2007
Der Verband nennt sich neu «Evangelische Frauen Schweiz». Gemeinsam mit den anderen Frauendachverbänden führen die EFS eine nationale Tagung zum Thema Zivilcourage durch und wehren sich für die Opfer von Frauenhandel und Zwangsprostitution.

2005
Die letzte Weiterbildungsveranstaltung Equinoxe findet in Vaumarcus statt. Im gleichen Jahr treffen sich in Yverdon erstmals Einzelmitglieder aus der Romandie mit Vertreterinnen des Zentralvorstandes.

2004
Die erste Präsidentinnenkonferenz der Mitgliedverbände findet statt. Der EFS übernimmt
 damit die Tradition der Schweizerischen Evangelischen Frauenhilfe, welche sich Ende 2003 aufgelöst hat.

2002
Der EFS gründet zusammen mit dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF die ökumenische Arbeitsgruppe «Friedensförderung EFS-SKF».

2001
Die schweizerischen Frauenverbände führen in Bern eine nationale Impulstagung «Rassismus betrifft uns alle – nicht wegschauen, handeln!» durch.

1999
Der Zentralvorstand übergibt die bisher auf der Geschäftsstelle aufbewahrten EFS-Dokumente der «Gosteli-Stiftung, Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung» in Worblaufen (BE).

1998
Der EFS gehört als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Frauen 2001 (Argef 2001) zu den Organisatorinnen des Schweizerischen Frauenparlamentes.

1996
Der EFS organisiert mit anderen Frauendachverbänden den 5. Schweizerischen Frauenkongress.

1995
Zur Abstimmung über die 10. AHV-Revision gibt der Vorstand erstmals ein «Faktenblatt» heraus, das über seine Haltung informiert. Seither hat der Vorstand zu verschiedenen Themen solche Faktenblätter und EFS-Standpunkte publiziert.

1993
Der EFS lanciert die Petition «Stop der Gewalt» und reicht sie mit über 26'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei  ein.

1991
Erstmals erscheint das verbandsinterne Mitteilungsblatt efs.fsfp.info.

1988
Die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) beschliesst, einen «Fonds für Frauenarbeit» einzurichten, der die Arbeit des EFS finanziell sicherstellen soll. Gespiesen wird der Fonds von Kollektengeldern.

1985
Der EFS gründet nach einem Weiterbildungswochenende in Vaumarcus mit den Frauen für den Frieden die «Friedenskampagne». Ihr schliesst sich bald der Schweizerische Katholische Frauenbund an.

1984
Der Vorstand gründet die «Südafrika Arbeitsgruppe christlicher Frauen». Sie publiziert ein Mitteilungsblatt über Südafrika. Nach Ende des Apartheid‑Regimes löst sie sich 1995 auf.

1979
Die EFS‑Kommission «Frauen unterwegs» entsteht. Sie soll nach dem Vorbild der Tagung in Vaumarcus in der Deutschschweiz eine Weiterbildungstagung organisieren. Die erste findet 1980 auf dem Herzberg statt.

1975
Aufgrund des Beschlusses einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung und gegen die ursprüngliche Absicht des Vorstandes nimmt der EFS am 4. Schweizerischen Frauenkongress mit über 80 Frauenorganisationen zum Thema «Partnerschaft» teil. Er bringt mit eigenen Plakaten das Thema Partnerschaft im Sinne der Bibel ein. Der Kongress fordert die Schaffung eines eidgenössischen Organs für Frauenfragen. Diese Forderung wurde vom Bundesrat 1976 mit der Schaffung «Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen» umgesetzt.

1973
Seit 1973 lädt der Bund den EFS offiziell zu Vernehmlassungen ein. Bis heute hat der EFS rund 100 Stellungnahmen verfasst.

1971
Fusion der konfessionellen Zeitschriften «Evangelische Schweizerfrau» (EFS) und «Die Schweizerin» (Schweizerischer Katholischer Frauenbund) zur Zeitschrift «Schritte ins Offene». Sie wird von einer ökumenischen Herausgeberinnenkommission verlegt.

1969
Der EFS revidiert zum zweiten Mal seine Statuten. Neu können Einzelpersonen Mitglied werden. Stimmrecht an der Delegiertenversammlung erhalten sie erst mit der dritten Statutenrevision 1981.

1968
Auf Initiative des EFS schliessen sich reformierte und katholische Frauengruppen der Westschweiz zur «Groupe oecuménique romand des associations féminines» zusammen.

1962
Der Vorstand setzt 1962 eine Kommission ein, welche die Frage eines «Heimatdienstes der jungen Schweizerin» studieren soll. Vor der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 wird die Frage wieder aktuell. Der EFS arbeitet ab Herbst 1970 in einer Studiengruppe der grossen Frauendachverbände mit. 1973 setzt er deshalb eine Kommission «Nationaldienst» ein.

1961
Der Vorstand gründet die «Politische Kommission». Sie soll evangelische Frauen staatsbürgerlich schulen und politische Fragen diskutieren. 1991 übernimmt eine als Informationsbeauftragte angestellte Journalistin diese Arbeit.

1960
Für die Information der Mitglieder in der Westschweiz gibt der EFS regelmässig die Publikation «Service d'information» heraus. Ab 1983 heisst die Publikation «Approches». Sie erscheint bis 2007. Der EFS erhält ab 1960 grössere Geldbeiträge von den Kantonalkirchen.

1959
Der EFS eröffnet unter der Leitung von Marga Bührig seine erste Geschäftsstelle im Boldernhaus. 1977 zieht er an die Winterthurerstrasse in Zürich um.

1958
Der EFS nimmt an Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) teil. Zusammen mit den Verbänden der Katholikinnen und Christkatholikinnen betreut der EFS einen Gottesdienstraum, das SAFFA-Kirchlein.

1956
Der EFS erhält auf ein entsprechendes Gesuch erstmals (und später vier weitere Male) von der Bundesfeierspende Pro Patria einen grösseren Geldbetrag.

1955
Die Delegiertenversammlung revidiert erstmals die Statuten. Als Zweck wird hinzugefügt, der EFS bestehe, um gemeinsame Anliegen und Grundsätze in der Öffentlichkeit zu vertreten.

1951
In Vaumarcus findet das erste «rencontre des femmes protestantes» statt. Eine Kommission des EFS organisiert seither jedes Jahr Ende September das Treffen «camp romand des femmes protestantes». Es heisst später «Equinoxe, rencontre romande de femmes» und findet bis 2005 statt.

1949
Der Vorstand ruft die EFS‑Mitgliedverbände auf, beim Weltgebetstag (WGT) mitzumachen.

1947
Vertreterinnen von evangelischen Frauenvereinen aus der Deutsch‑ und Westschweiz gründen am 31. Mai den EFS. Mitteilungsorgan wird die «Evangelische Schweizerfrau».